
Erich von Däniken ist tot – gestorben am 10. Januar 2026 im Alter von 90 Jahren. 🕯️
Und egal, wie man zu ihm stand: Der Mann hat etwas geschafft, das nur wenige schaffen. Er hat Millionen dazu gebracht, hochzuschauen. Nicht nur in den Himmel – auch in alte Texte, in Tempel, in Mythen, in Bilder, die wir sonst überblättern. 📚✨
Sein berühmtester Wurf, „Erinnerungen an die Zukunft“ (1968), machte aus einer kühnen Idee eine Popkultur-Lawine: Was, wenn „Götter“ in alten Erzählungen eigentlich Besucher waren? Das war für viele kein Sachargument – das war ein Funke. 🔥
Aber genau da liegt auch der Streitpunkt: Von Däniken hat Fragen oft wie Antworten verkauft. Archäologie ist mühsam, langsam, voller „Wir wissen es noch nicht“. Seine Bücher waren das Gegenteil: schnell, pointiert, erzählerisch – und für Fachleute häufig schlicht nicht belastbar. 🧭🧪
Trotzdem: Man muss nicht alles glauben, um anzuerkennen, was er auslöste. Vielleicht ist das sein widersprüchliches Vermächtnis: Er hat Neugier geweckt – und zugleich gezeigt, wie wichtig Skepsis ist.
Ruh in Frieden, Erich von Däniken. Und uns allen bleibt die Aufgabe, die beste Mischung zu behalten: Staunen ohne Leichtgläubigkeit. 🌌🧠