Seit 2025 macht die ESA-Mission Euclid große Himmelsdaten öffentlich nutzbar. Was auf den ersten Blick wie ein besonders reiches Album ferner Galaxien wirkt, ist in Wirklichkeit ein Messwerkzeug: Euclid soll zeigen, wie Materie im Universum verteilt ist, wie sich das kosmische Netz entwickelt hat und welche Rolle dunkle Materie und dunkle Energie dabei spielen.
Autor: Baars tan Athonir
Ein Teleskop mit tausend Augen
Ein modernes Großteleskop ist längst mehr als ein riesiges Auge zum Himmel. Mit Instrumenten wie MOONS am Very Large Telescope wird es zu einer Art Lichtlabor: Es sammelt nicht nur Bilder, sondern zerlegt das Licht von bis zu tausend Himmelsobjekten gleichzeitig in seine Farben. Daraus lassen sich Bewegungen, chemische Spuren und Entwicklungsgeschichten von Sternen und… Ein Teleskop mit tausend Augen weiterlesen
Warum der Weltraum nicht wirklich leer ist
Der Weltraum erscheint uns oft wie eine große, schwarze Leere. Zwischen Sternen und Galaxien scheint nichts zu sein: kein Wind, keine Luft, kein Geräusch. Doch dieser Eindruck täuscht. Der Kosmos ist zwar unvorstellbar dünn gefüllt, aber nicht wirklich leer. Überall gibt es Teilchen, Strahlung, Magnetfelder, Staub, Gaswolken und Prozesse, die Sterne entstehen lassen, Galaxien formen… Warum der Weltraum nicht wirklich leer ist weiterlesen
Thema Aktuell: Warum private Raumfahrt die Raumfahrt verändert
Private Raumfahrtunternehmen haben die Raumfahrt sichtbar verändert. Raketen starten häufiger, manche Trägersysteme werden wiederverwendet, und staatliche Raumfahrtagenturen arbeiten heute viel enger mit Firmen zusammen als früher. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten, aber auch neue Fragen zu Sicherheit, Verantwortung und dem Umgang mit dem Weltraum.
Waren die Götter Außerirdische? Warum alte Bauwerke oft falsch gedeutet werden
Alte Bauwerke können uns bis heute sprachlos machen. Pyramiden, Tempel, Steinkreise und gewaltige Mauern wirken so groß, so genau und so dauerhaft, dass manche Menschen fragen: Konnten unsere Vorfahren das wirklich allein? Aus berechtigtem Staunen wird jedoch manchmal eine vorschnelle Behauptung: Menschen der Vergangenheit seien zu solchen Leistungen nicht fähig gewesen, also müssten Außerirdische geholfen… Waren die Götter Außerirdische? Warum alte Bauwerke oft falsch gedeutet werden weiterlesen
Exobiologie: Warum Leben vielleicht nicht immer wie auf der Erde aussehen muss
Wenn wir nach Leben im Universum suchen, beginnen wir fast immer bei dem, was wir kennen: der Erde. Doch das bedeutet nicht, dass außerirdisches Leben wie irdische Pflanzen, Tiere oder Mikroben aussehen müsste. Andere Welten können andere Atmosphären, andere Temperaturen, anderes Licht und andere chemische Bedingungen besitzen. Unter solchen Umständen könnte Leben Formen annehmen, die… Exobiologie: Warum Leben vielleicht nicht immer wie auf der Erde aussehen muss weiterlesen
Technik: Warum Ionenantriebe im Weltraum so effizient sind
Ionenantriebe gehören zu den faszinierendsten Antriebstechniken der Raumfahrt: Sie erzeugen nur einen sehr kleinen Schub, können diesen aber über Wochen, Monate oder sogar Jahre aufrechterhalten. Gerade diese Kombination macht sie im Weltraum so effizient und für viele Missionen besonders interessant.
Astronomische Objekte: Was sind Kugelsternhaufen?
Kugelsternhaufen gehören zu den eindrucksvollsten Sternsystemen im Universum. Sie enthalten Hunderttausende bis Millionen alter Sterne, sind oft älter als die meisten Sterne in der Umgebung der Sonne und erzählen viel über die Frühzeit von Galaxien.
Wusstest du schon? Warum der Mond manchmal größer wirkt
Manchmal scheint der Mond direkt über dem Horizont riesig zu sein. Er steht hinter Bäumen, Dächern oder Hügeln und wirkt, als sei er plötzlich näher an die Erde herangerückt. Doch der Mond wächst dabei nicht wirklich. Der verblüffende Eindruck entsteht vor allem in unserem Kopf: Unsere Wahrnehmung vergleicht, deutet und ergänzt das, was die Augen… Wusstest du schon? Warum der Mond manchmal größer wirkt weiterlesen
Warum der Weltraum nicht wirklich leer ist
Der Weltraum wirkt auf den ersten Blick wie eine riesige, dunkle Leere. Zwischen Sternen und Galaxien scheint nichts zu sein. Doch dieser Eindruck täuscht: Selbst dort, wo kein Planet, kein Stern und keine sichtbare Wolke zu erkennen ist, gibt es Teilchen, Strahlung, Magnetfelder, Staub und Bewegung.